MuseumsJournal Germany 2025 | Unicorn Museum Barberini Potsdam
Museum Barberini Potsdam | Unicorn 2025
Musee de Cluny Paris | Unicorn 2025
Wie sehr das Einhorn für Künstlerinnen und Künstler seit dem 19. Jahrhundert zum Musterbeispiel der kreativen Phantasie wurde, zeigen Werke von Arnold Böcklin, der ein Einhorn mit Kuhaugen durch den Wald schreiten lässt, oder Arthur B. Davies, der um 1906 eine märchenhafte Landschaft mit vier Einhörnern ins Bild setzte. René Magrittes Einhorn vor einem Theatervorhang trägt als Horn einen mittelalterlichen Turm und hat unverkennbar weibliche Züge. Die künstlerische Inspiration des Einhorns wirkt bis in die jüngste Zeit, etwa in den Fotografien von Marie Cecile Thijs, Videoarbeiten von Maïder Fortuné oder Skulpturen von Olaf Nicolai. Auch Rebecca Horns bekannte Videoperformance wird in der Ausstellung zu sehen sein.
Knapp 150 Werke aus einem Zeitraum von etwa 4000 Jahren sind in der Schau versammelt, darunter Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, illuminierte Manuskripte und Plastiken. Allein neun große Bildteppiche aus dem 15. bis 17. Jahrhundert werden nach Potsdam reisen. Viele dieser Werke werden nur selten ausgeliehen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem GrandPalaisRmn und dem Musée de Cluny, Paris, wo sie im Frühjahr 2026 zu sehen sein wird.
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Museum Barberini Potsdam | Unicorn 2025
Musee de Cluny Paris | Unicorn 2025
Wie sehr das Einhorn für Künstlerinnen und Künstler seit dem 19. Jahrhundert zum Musterbeispiel der kreativen Phantasie wurde, zeigen Werke von Arnold Böcklin, der ein Einhorn mit Kuhaugen durch den Wald schreiten lässt, oder Arthur B. Davies, der um 1906 eine märchenhafte Landschaft mit vier Einhörnern ins Bild setzte. René Magrittes Einhorn vor einem Theatervorhang trägt als Horn einen mittelalterlichen Turm und hat unverkennbar weibliche Züge. Die künstlerische Inspiration des Einhorns wirkt bis in die jüngste Zeit, etwa in den Fotografien von Marie Cecile Thijs, Videoarbeiten von Maïder Fortuné oder Skulpturen von Olaf Nicolai. Auch Rebecca Horns bekannte Videoperformance wird in der Ausstellung zu sehen sein.
Knapp 150 Werke aus einem Zeitraum von etwa 4000 Jahren sind in der Schau versammelt, darunter Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, illuminierte Manuskripte und Plastiken. Allein neun große Bildteppiche aus dem 15. bis 17. Jahrhundert werden nach Potsdam reisen. Viele dieser Werke werden nur selten ausgeliehen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem GrandPalaisRmn und dem Musée de Cluny, Paris, wo sie im Frühjahr 2026 zu sehen sein wird.
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